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Alaskan Malamute

  • Große Hunderassen
  • Familienhunde
  • Sporthunde
  • Begleithunde
  • Wach-/ Schutzhunde
  • Große : 59 bis 64 cm

  • Gewicht : 34 bis 39 kg

  • Alter : 8 bis 10 Jahre

Mit einer der ältesten arktischen Schlittenrasse, zählt der Alaskan Malamute zu den großen Hunderassen. Er erreicht stolze 59 bis 64 cm und bringt dabei ein Gewicht von durchschnittlich 34 bis 39 kg mit sich. Die zu erwartende Lebensdauer dieser Rasse liegt zwischen 8 und 10 Jahren.

Erscheinungsbild

Der Alaskan Malamute, einer der ältesten arktischen Schlittenhunde, ist ein starker, kräftig gebauter Hund mit tiefer Brust und kräftigem, muskulösem Körper. Der Malamute steht gut über den Ballen, diese Haltung vermittelt den Anschein von viel Aktivität und eines stolzen Wagens, bei dem der Kopf aufrecht und die Augen wachsam sind, sowie Interesse und Neugierde zeigen. Der Kopf ist recht breit. Die Ohren sind dreieckig und werden aufrecht gestellt, wenn sie alarmiert werden. Die Schnauze ist voluminös und nimmt von der Wurzel bis zur Nase nur geringfügig ab. Außerdem ist sie nicht gesalbt oder lang, aber auch nicht stumpf. Das Fell ist dick mit einem groben Schutzmantel von ausreichender Länge, um eine wollige Unterwolle zu schützen. Gesichtsmarkierungen sind ein Erkennungsmerkmal. Diese bestehen aus einer Kappe über dem Kopf, deren Gesicht entweder ganz weiß oder mit einem Balken und/oder einer Maske markiert ist.

Auf Grund seines ursprünglichen Einsatzgebietes, muss der Malamute starke und gesunde Beine mit belastungsfähigen Füßen, tiefer Brust und kräftigen Schultern aufweisen und alle anderen physischen Eigenschaften haben, die für die effiziente Ausführung seiner Arbeit erforderlich sind. Der Gang ist in der Regel ruhig, ausgeglichen, unermüdlich und absolut effizient. Der Malamute ist auf Stärke und Ausdauer ausgelegt.

Herkunft und Ursprung

Der Alaskan Malamute ist einer der ältesten Schlittenhunde überhaupt. Seine Vorfahren kamen von Sibirien über die Beringstraße nach Amerika, als treuer Begleiter der bekannten indigenen Stämme. Sie benutzten ihre Hunde um Robben zu jagen, Eisbären zu erschrecken oder um schwere Lasten zu ziehen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, während des Goldrausches, war die Nachfrage nach Schlittenhunden so groß, dass viele Goldsucher ihre Schlittenhunde mit anderen Rassen mischten, was den reinrassigen Alaskan Malamute fast dem Aussterben nahe brachte. Aufgrund ihrer isolierten Existenz blieben die Hunde der Malamute rein und die Rasse blieb bestehen.

Einige Jahrzehnte später hatte Frau Seeley den ersten Standard der Rasse komponiert. Basierend auf diesem Standard wurde die Rasse vom AKC (American Kennel Club) offiziell anerkannt. Dieser Standard basierte auf der Linie „Kotzebue“.

Die Power des Alaska Malamute wurde schnell bemerkt, folglich benutzte ihn die Armee  während des Zweiten Weltkriegs und bei Expeditionen später in der Antarktis. Beide forderten einen hohen Tribut und erneut war der alaskische Malamute fast ausgestorben.

Zeitgleich mit der Kotzebue-Linie gab es Züchter aus anderen Malamute-Linien in Alaska, die jedoch nicht zur ersten Norm gehörten: die M’Loot-Linie (Züchter Paul Voelker) und Hinman (Züchter Dick Hinman). Um den Alaskan Malamute zu schützen, wurde der Standard wieder geöffnet und modifiziert, so dass diese Linien zum offiziellen Standard gehören.

Alle aktuellen reinrassigen Alaska Malamute-Arten stammen aus einer dieser drei Linien.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Das Wesen des Alaskan Malamutes ist liebevoll und freundlich – trotzdem ist die Rasse auf keinen Fall ein Ein-Mann-Hund. Er ist ein treuer, ergebener Begleiter, spielerisch in der Einladung, aber im Allgemeinen beeindruckend durch seine Würde nach der Reife. Der perfekte Familienhund!

Felltyp, Farben und Pflege

Der Malamute hat einen dicken, groben Schutzmantel, der niemals lang und weich ist. Die Unterwolle ist dicht, ein bis zwei Zoll tief, ölig und wollig. Die Länge des groben Schutzmantels variiert ebenso wie die der Grundierung. Das Fell ist an den Seiten des Körpers relativ kurz bis mittelgroß, wobei die Länge des Fells um Schultern und Nacken, am Rücken, über der Kruppe und im Verschluss und in der Feder zunimmt. Malamutes haben in den Sommermonaten normalerweise ein kürzeres und weniger dichtes Fell.

Die üblichen Farben reichen von Hellgrau über Zwischenschattierungen bis Schwarz, Zobel und Schattierungen von Zobel bis Rot.

Ernährung

Durch die Größe bedingt, hat der Alaskan Malamute auch einen entsprechenden Bedarf an Nährstoffen und Menge an Futter. Berücksichtigen Sie hier immer das Alter, die Größe, das Gewicht und den Aktivitätsgrad des Hundes und vermeiden Sie auf jeden Fall eine Überfütterung des Tiers. Bei großen Hunden ist Übergewicht besonders kritisch, da die Tiere so oder so schon anfällig für Gelenkskrankheiten sind.

Grundsätzlich empfehlen wir immer fachlichen Rat bei der Zusammenstellung des Futters einzuholen. Der Orts ansässige Tierarzt steht Ihnen mit Sicherheit mit Rat und Tat zur Seite