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Bernhardiner

  • Große Hunderassen
  • Familienhunde
  • Begleithunde
  • Hütehunde
  • Große : 65 bis 90 cm

  • Gewicht : 50 bis 91 kg

  • Alter : bis zu 9 Jahre

Neben der enormen Größe dieses Schweizers ist leider auch die kurze Lebenserwartung auffällig. Die als Rüde 70 bis 90 cm und als Hündin 65 bis 80 cm großen Wesen erreichen ein durchschnittliches Alter von bis zu 9 Jahren. Auf die markante Größe verteilt sich ein ebenso stattliches Gewicht von anfangend bei 50 kg der weiblichen Tiere, bis hin zu kräftigen 91 kg bei ausgewachsenen, männlichen Exemplaren.

Erscheinungsbild

Das Auftreten des Bernhardiners, auch genannt St. Benhardshund, ist durch den enormen Körperbau und die mitgebrachte Masse eindrucksvoll und stattlich. Das imposante und zugleich harmonische Gesamtbild wird durch eine ausgeprägte Muskulatur unterstrichen.  Der Rücken ist breit, kräftig, fest und verläuft bis zur Lende gerade und horizontal. Die Rute dieses Riesen ist im Ansatz recht breit und sehr kräftig und wirkt lang und schwer.

Zum Körper des Bernhardiners kommt ein ebenso massiver, imposanter und zusätzlich ausdrucksstarker Kopf. Sein Schädel ist breit, stabil und bildet mit dem Ohransatz eine gerade Linie. Die Wangenpariten sind sehr kräftig gebildet und weisen an der Schnauze seitlich herab hängende Lefzen auf. Die mittelgroßen Schlappohren sind hoch und breit angesetzt, sowie mit einer stark entwickelten Ohrmuschel ausgestattet. Die Ohrlappen sind weich, geschmeidig und bilden die Form eines Dreiecks mit sanft abgerundeter Spitze.

Herkunft und Ursprung

Der geographische Ursprung des Bernhardiners liegt nachweislich in der Schweiz. Mit seinen Wurzeln in den Alpenregionen ist er der berühmteste Bergungshund des Landes. Beginnend im mittleren 17. Jahrhundert wurde die Rasse durch das auf dem großen St.Bernhard liegende Hospiz gezüchtet. Dort war allerdings die erste Absicht nicht das Bergen und Auffinden von vermissten Reisenden, sondern das Beschützen des Hab und Guts der dort angesiedelten Mönche. Die Rassenbezeichnung lässt sich direkt von der Herkunft des Bernhardiners ableiten. Den Platz in seinem heutigen Einsatzbereich fand der Bernhardiner erst im späteren Verlauf der Zeit.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Der St. Bernhardshund ist ein sanftmütiger, sensibler und anhänglicher Riese, welcher im Umgang mit Kindern in der Regel vollkommen problemlos ist. Der menschennahe Charakter ist geduldig wie ausgeglichen und hat einen, mit dem Alter abnehmenden Spieltrieb.

Obwohl der Bernhardiner im Grunde ein zurückhaltendes Verhalten zeigt, ist er ein aufmerksames, wachsames Familienmitglied. Egal ob gegenüber von Menschen oder anderen Tieren, wurde erstmal eine Beziehung bzw. Freundschaft geschmiedet, hält der Bernhardiner diese Bindung ein Leben lang im Herzen. Das insgesamt sehr sanfte Wesen schließt eine hohe Opferbereitschaft für von ihm geliebte Individuen ab.

Gerade seine Geduld und Gelassenheit machen ihn zu einem hervorragenden Familienhund, der sich selbst von lauten, quengeligen Kindern nicht aus der Fassung bringen lässt. Bei der Haltung sollte dennoch aufgrund der Größe auf ausreichend Platz für das Tier geachtet werden. Prinzipiell ist der Bernhardiner aber für jegliche Halter geeignet.

Felltyp, Farben und Pflege

Das im Allgemeinen dichte, anliegende Deckhaar mit üppiger Unterwolle kommt in zwei Variationen vor. Als Kurzhaar, sowie als Langhaar. Unabhängig der Länge ist die Pflege des Fells recht aufwandsgering und ist mit gelegentlichem Bürsten erledigt. Bei der langhaarigen Version sollte man allerdings minimal mehr Pflegeaufwand betreiben um das Fell geschmeidig und glänzend zu halten.

Die signifikanten Färbungen des Bernhardiners sind:

  • Grundfarbe weiß mit kleinen bis großen Platten, welche eine Färbung von rot bis durchgehend zu kräftig dunkelrot
  • Gestromtes Rotbraun oder Braungelb

Ernährung

Der Bernhardiner ist besonders anfällig gegenüber Krankheiten im Hüft-/ bzw. Gelenkbereich. Man sollte, vor allem im Welpenalter, auf jeden Fall auf eine nicht allzu schnellende Gewichtszunahme achten – diese steigert die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der rassetypischen Krankheiten enorm. Basierend der Größe weisen die Bernhardiner einen entsprechenden Bedarf der Menge an Futter auf.

Wir empfehlen grundsätzlich neben der Beachtung von Gewicht, Größe, Alter und Aktivitätsgrad, bei der Zusammenstellung des Futters den Rat eines Tierarztes einzuholen. Vor der Bernhardiner sollte in der Zeit des Aufwachsen regelmäßig gesundheitlich untersucht werden, um Krankheiten früh zu erkennen und um gegen diese vorzugehen.