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Chihuahua

  • Kleine Hunderassen
  • Familienhunde
  • Stadthunde
  • Begleithunde
  • Große : 15 bis 20 cm

  • Gewicht : 1,8 bis 2,7 kg

  • Alter : 12 bis 16 Jahre

Der Chihuahua ist mit einer Größer von 15 bis 20 cm der beliebteste Schoßhund überhaupt. Mit den 1,8 bis 2,7 kg ist er ein fast schon zerbrechlich wirkendes Leichtgewicht. Bei der richtigen Ernährung und dem Beachten des optimalen Gewichts kann diese Rasse bis zu 16 Jahre alt werden, bei schlechter Ernährung und einem zu niedrigen Gewicht beträgt die Lebensdauer aber deutlich weniger als die durchschnittlichen mindesten 12 Jahre.

Körperbau

Dieser kleine Gefährte hat einen zarten, zierlichen Körper, welcher proportional fast quadratisch wirkt. Getragen wird er durch dünne, im Verhältnis weder sehr lange noch kurze Beine.

Der Kopf des Chihuahuas ist von rundlicher Form und bestückt mit spitz zulaufenden Ohren, welche in Einzelfällen auch leicht abgerundet an der Spitze sind. Die Ohren sind meistens aufrecht, können aber auch ein wenig eingeknickt sein.

Der Körper von Hündinnen dieser Rasse ist etwas länger als der, der Rüden. Dies hat den Grund, dass die Gebährmutter mehr Platz zum Ausdehnen im Fall einer Trächtigkeit hat.

Herkunft und Ursprung

Über die Herkunft des Chihuahuas gibt es urkundliche und archäologische Hinweise aus verschiedenen Ländern, unter anderem China, Ägypten und Malta. Das eigentlich Ursprungsland ist Mexiko. Dort wurde er von den Ureinwohnern, den Tolteken und Azteken als Haushunde gehalten. Die Legende besagt: Der Chihuahua war ein heiliges Opfertier und die Häuptlinge der Azteken vergötterten ihn auf Grund der leuchtenden Augen und der rundlichen Kopfform. Man ging davon aus, dass der Hund seinem Besitzer den Weg durch die Unterwelt ins Paradies zeige – vorausgesetzt er wurde in seinem Leben gut behandelt.

Mitt des 10. Jahrhunderts entdeckten die Amerikaner die Rasse als charmanten, quirligen Spielgefährten, züchteten und entwickelten ihn weiter bis zu der Rasse wie sie heute weitgehend bekannt ist.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Der Instinkt der Hunderasse lässt ihn bei der Auswahl, welchen Personen er Zuneigung zeigt, wählerisch sein. Hat der Chihuahua einmal Vertrauen aufgebaut, zeigt er viel Loyalität, Anhänglichkeit und Zuneigung. Am liebsten hat er es eine einzige Bezugsperson zu haben und eignet sich eher weniger als Familienhund, ohne ihn als solchen auszuschließen. Mit genug Gewöhnungszeit ist der Hund auch bei Kontakt mit vielen Menschen sehr liebenswert.

Das Wesen dieser Rasse ist lebhaft, wachsam, mutig und ruhelos bzw. quirlig. Frech und unerschrocken treten sie selbst den größten Hunden gegenüber, nicht nur deswegen sollte man auf eine konsequente Erziehung achten. Verwöhnt und verhätschelt man einen Chihuahua zu sehr, nutzt er diesen Status aus, wird launisch und gehorcht kaum. Beachtet man dies ist er allerdings sehr lernfähig und clever.

Felltyp, Farben und Pflege

Den Chihuahua gibt es mit kurzem oder langem Fell. Unabhängig davon, ist das Haar sehr fein und seidig – manchmal leicht gewellt in der Langhaar Version. Die Rasse kommt in allen möglichen Farben mit jeglichen Schattierungen vor.

Ernährung

Chihuahuas weisen oft Futterunverträglichkeiten auf und neigen zum Übergewicht, welches zu Herzerkrankungen oder Diabetes führen kann.

Generell empfehlen wir die Zusammenstellung des Futters und den Nährstoffbedarf mit einem Tierarzt zu besprechen, um die Falsche Ernährung des Tieres auszuschließen.