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Dackel / Dachshund

  • Kleine Hunderassen
  • Stadthunde
  • Familienhunde
  • Jagdhunde
  • Große : 17 bis 27 cm

  • Gewicht : 7,3 bis 15 kg

  • Alter : 12 bis 16 Jahre

Klein und in die Länge gezogen. Der Dackel trägt seinen wurstförmigen Körper auf eine durchschnittlichen Schulterhöhe von 17 bis 27 cm und bringt circa 7,3 bis 15 kg auf die Waage. Mit einer Lebensdauer von 12 bis 16 Jahren im Schnitt, hat man mit der auch als Dachshund bezeichneten Rasse, einen langlebigen Begleiter.

Körperbau

Der Dackel ist bekannt für sein Erscheinungsbild, welches in der kurzhaarigen Züchtung stark einem Hot Dog ähnelt. Er hat sehr kurze Beine und einen, in der Relation übertrieben langen Körper. Nichtsdestotrotz verbirgt sich durchaus Kraft in diesem Winzling, denn er wurde ursprünglich zur Jagd gezüchtet. Die Rute reicht von der Länge herunter geklappt fast bis zum Boden, wird aber in der Regel aufstehend getragen.

Hinzu kommt der zierliche Kopf mit einer etwas spitz zulaufenden Schnauze, runden Knopfaugen und große Schlappohren, welche länger sind als der Kopf hoch.

Herkunft und Ursprung

Die Wurzeln des Dackels gehen circa 2000 Jahre zurückt, ihr Urvater die Keltenbracke wurde schon damals von keltischen Volksstämmen als Jagdgefährte genutzt. Auch auf aus den 2. Jahrhundert stammenden Aufzeichnungen aus römischen Gebieten findet er Erwähnung. Schon früh waren die Tiere für ihren speziellen Jagdfähigkeiten bekannt.

Folglich wurde die Rasse im Mittelalter zur Jagd auf Dachse und Füchse eingesetzt, um den Ernteverlust zu minimieren oder gar zu verhindern und um die Hühnerställe der Bauern zu beschützen. Durch die charakteristischen Körpermerkmale konnte der Dachshund direkt in den Bau von Dachsen und Füchsen eindringen und dort jagen. Dieser Aufgabe verdankt die Rasse auch seinen heutigen Namen. Der heutige Dackel, so wie er ist, hat seinen Ursprung in Deutschland und verbreitete sich von dort im 19. Jahrhundert.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Besonders markant ist das äußerst gesunde Selbstbewusstsein der Rasse. Zusammen mit der Ausdauer und Leidenschaft des Dackels gibt er einen flinken und sehr geschickten Jagdhund ab. Sein Wesen an sich ist freundlichen, offen und in der Regel nicht aggressiv oder ängstlich.

Der Dackel fühlt sich in Familien ebenso wohl, wie an der Seite von Einzelpersonen, bedarf aber bei der Beziehung ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und eine gewissen Konsequenz. Dieser Erziehungsstil sollte schon im Welpenalter an den Tag gelegt werden.

Felltyp, Farben und Pflege

Der Dackel weißt drei unterschiedliche Felltypen auf:

  • Die kurzhaarige Züchtung prägt ein kurzes, dichtes, glänzendes und dicht anliegendes Fell. Die Textur der Haare ist fest und hart. Diese Eigenschaften halten den Aufwand der Fellpflege gering, welcher sich mit Bürsten einmal die Woche erledigt. Farblich sind folgende Variationen die gängigsten:
    • Einfarbig: Rot; Rotgelb; Geld; – alles mit oder ohne schwarze Stichelung
    • Zweifarbig: Tiefschwarz oder braun mit rostbraunen oder gelben Abzeichen bzw. Flecken
    • Gefleckt: Grundfarben – Schwarz; Rot; Grau / Flecken meist unregelmäßig verteilt und grau oder beige
  • Eine andere Variante des Dackels ist mit dichten, gleichmäßig anliegendem Drahthaar bekleidet. An der Schnauze trägt er einen deutlich ausgeprägten Bart. Hier ähnelt die Pflege der des Kurzhaar Dackels, man sollte allerdings eine etwas härtere Bürste verwenden. Die Farbe der Haare ist überwiegend hell-/ bis dunkelsaufarben oder dürrlaubfarben. Desweiteren kommen die möglichen einfarbigen und gefleckten Färbungen der kurzhaarigen Züchtung vor.
  • Auch mit langen Haaren gibt es den Dackel. Sein Fell ist fein, glänzend und ist verlängert ausgeprägt an Hals und Unterseite des Körpers. Diese Züchtung des Dackels sollte man häufiger bürsten und kämmen um das Verfilzen der Haare zu vermeiden. Die Farbspektren dieser Version entsprechen der verschiedenen einfarbigen, sowie gefleckten Färbungen der kurzhaarigen Züchtung.

Ernährung

Aufgrund der speziellen Eigenschaften des Körpers sollte man bei der Ernährung auf ein auf den Hund maßgeschneidertes Futter achten. Vor allem Überfutterung sollte vermieden werden, da es sonst eher zu Gelenkkrankheiten kommen kann. Zusätzlich sollten auch beim Dackel die Faktoren Gewicht, Größe, Alter und Aktivitätsgrad beachtet werden.

Generell empfehlen wir in punkto Ernährung den Rat des ansässigen Tierarztes hinzuzuziehen, um die optimale Ernährung eines jeden Hundes zusammenzustellen.