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Deutscher Schäferhund

  • Große Hunderassen
  • Begleithunde
  • Familienhunde
  • Hütehunde
  • Wach-/ Schutzhunde
  • Große : 55 bis 65 cm

  • Gewicht : 22 bis 40 kg

  • Alter : 8 bis 10 Jahre

Für die meisten ist der Deutsche Schäferhund die deutsche Hunderasse überhaupt und zählt zu den großen Hunderassen. Mit einer Schulterhöhe von ca. 55 cm bei Hündinnen und 65 cm bei Rüden bringen sie ein Gewicht von 22 bis 40 kg auf die Waage. Allerdings haben Deutsche Schäferhunde mit 8 bis 10 Jahren eine relativ geringe Lebensdauer.

Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild des Deutschen Schäferhunds prägen seine Größe, während er leicht gestreckt und zugleich kräftig und sehr gut bemuskelt ist. Die Rumpflänge des Schäferhunds übertrifft das Maß der Schulterhöhe um circa 10 bis 17 % und verläuft in der Oberlinie vom Halsansatz an über die hohen Schultern und über den geraden Rücken bis zur leicht abfallenden Kruppe ohne sichtbare Unterbrechungen. Sein Rücken ist mäßig lang, fest und überaus kräftig. Das Ende findet seine Linie in der zum Sprunggelenk reichende Rute, welche an der Unterseite etwas länger behaart ist und in einem sanft herabhängendem Bogen getragen.

Der Schädel des Deutschen Schäferhunds ist keilförmig und im Verhältnis zur Körpergröße ist die Länge circa 40 % der Widerristhöhe. Das Verhältnis von Oberkopf und Gesicht beträgt nahezu 50:50, zusätzlich kommen die sehr gut ausgebildeten Ober-/ und Unterkiefer. Geschmückt wird der Kopf durch mittelgroße, mandelförmige und etwas schräg liegende Augen – hinzu kommen die signifikanten Stehohren, mit Spitzen Zulauf und einer nach vorne gerichteten Ohrmuschel.

 

Herkunft und Ursprung

Seine Ursprung hat der Deutsche Schäferhund im Jahr 1899, wie der Name schon sagt, in Deutschland. Der Gründer der Rasse ist Kapitän Max von Stephanitz, welcher die Tiere mit dem Ziel des Arbeitseinsatzes züchtete. Auch heute steht der Einsatz bei der Arbeit weiterhin im Vordergrund, zum Beispiel als Polizeihund, da der Schäferhund einen gesunden Körper und ein zutrauliches, sowie treues Temperament aufzeigt.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Die wohl wesentlichsten und auch weltweit bekannten Wesensmerkmale des Deutschen Schäferhunds sind seine Treue und die Vertrauenswürdigkeit, welche sich vermutlich auf sein ursprüngliches Zuchtziel zurückzuführen sind – nämlich der Einsatz als Arbeitshund zum Bewachen, Viehtreiben, Aufspüren und Führung. In der Regel ist er ruhig, nicht wirklich erregbar oder gar überaggressiv und scheu.

Der Charakter der Rasse ist von Grund auf ausgeglichen und überaus nervenfest, während er ein selbstsicheres und unbefangenes Auftreten an den Tag legt. Der Schäferhund ist stets aufmerksam und grundsätzlich eher gutartig. Außerdem zeigt er ein starkes Triebverhalten, eine hohe Belastbarkeit, sowie Selbstsicherheit, was ihn für den Einsatz als Begleit-/, Wach-/, Schutz-/, Dienst-/ und Hütehund geeignet macht.

Neben der hohe Belastbarkeit der Tiere, ist er auch durchaus ein super Familienhund, welcher stets ein wachendes Auge auf seine geliebte Familie hegt. Grundsätzlich brauchen die Tiere aber viel Beschäftigung und ebenso viel Auslauf – weite Flächen zum austoben sind gerne gesehen.

Felltyp, Farben und Pflege

Den Deutschen Schäferhund gibt es in zwei Fell Variationen: Stockhaar & Langstockhaar.

Bei der Stockhaar Züchtung ist das Deckhaar sehr dicht, gerade harsch und fest anliegend. Am Kopf, der Vorderseite der Läufe, an Pfoten und Zehen kurz und am Hals etwas länger und stärker. Bei dieser Art des Haarkleids langt einmaliges Bürsten pro Woche aus um das Fell glänzend und gepflegt zu halten.

Beim Deutschen Schäferhund mit Langstockhaar ist das Deckhaar lang und weich, sowie nicht fest anliegend. Hier sollte die Pflege über einmaliges Bürsten pro Woche hinaus gehen.

Die Farben des Deutschen Schäferhunds, egal bei welcher Fellvariante, sind:

  • Schwarz, mit rotbraunen, braunen oder gelben bis hellgrauen Abzeichen
  • Schwarz einfarbig
  • Grau mit dunkler Wolkung, schwarzem Sattel und Maske

 

Ernährung

Genetisch bedingt ist der Deutsche Schäferhund anfällig für Hüft-/ und Gelenkskrankheiten. Also sollte man bei der Ernährung auf jeden Fall eine Überfütterung vermeiden, da diese Symptome sonst vermehrt, sowie verfrüht auftreten können. Außerdem sollten das Alter, die Größe, das Gewicht und der Aktivitätsgrad des Hundes beachtet werden, wenn es um die Zusammenstellung des optimalen Futtermittels geht.

Grundsätzlich empfehlen wir den Rat eines Tierarztes hinzuzuziehen, um den perfekte Nährstoffbedarf zu ermitteln, das Futter dementsprechend zusammenzustellen und somit zur Gesundheit des Tieres signifikant beizutragen.