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Golden Retriever

  • Große Hunderassen
  • Familienhunde
  • Begleithunde
  • Große : 51 bis 61 cm

  • Gewicht : 27 bis 40 kg

  • Alter : bis zu 13 Jahre

Der Golden Retriever ist eine der beliebtesten großen Hunderassen überhaupt. Bei einer durchschnittlichen Größe von 51 cm bei Hündinnen und 61 cm bei Rüden, verteilen sich 27 kg bis 40 kg auf einen sehr stimmig proportionierten Körper. Sein harmonisches, fast schon symmetrisch wirkende Erscheinungsbild verbirgt einen kraftvollen und Energie geladenen Körper, welcher mit dem unverkennbaren ‚goldenen‘ Fell.

Körperbau

Eingegliedert in die Sparte der großen Hunderassen, ist der Körper des Golden Retrievers im Gesamten muskulös und kräftig mit einem robusten Knochenbau. Der harmonisch wirkende Aufbau der Rasse ist gezeichnet von einer geraden oberen Linie des Rückens, eines tiefen Brustkorbs und einer Rute mit einer Länge bis zu den Sprunggelenken reichend.

Wie das Gesamtbild der Rasse, ist auch der Kopf im Verhältnis und auch in sich selbst gut proportioniert und trägt damit zum annähernd perfekt wirkenden Aussehen bei.

Herkunft und Ursprung

Nachweisbar ist, dass alle Retrieverrassen ihren Ursprung in Neufundland haben. Die robusten und wetterfesten Hunde der Insel, beeindruckten bereits im 19. Jahrhundert englische Seeleute – vor allem die Freude am Wasser und der ausgeprägte Apportierwillen hat es den Engländer angetan. Auch damals wurden die Fähigkeiten dieser intelligenten Hunde zum Bergen und Aufspüren genutzt.

Mit der Rückkehr nach England kamen anschließend einige Hunde mit, wo sie mit „kleine Neufundländer“ und „St. John’s Hunde“ betitelt wurden. Mit der Kreuzung englischer Jagdhunde entstand der Vorfahre des Golden Retrievers, der Wavy-Coated Retriever.

Im Jahr 1864 legte sich der englische Lord Tweedmouth einen Wacy-Coated Retriever namens Nous zu, welcher mit einer ausgefallenen gelben Färbung geprägt war. Diesen paarte er mit einer Weed-Water-Spaniel Hündin – eine Rasse die ebenfalls einen ausgeprägten Apportierwillen und eine gute Ausdauer aufweißt.

Darauf basierend begann ein länger anhaltendes Zuchtexperiment dieser beiden Rassen, bei dem im Laufe der Zeit noch die Rasse des Irish Setter eingekreuzt wurde. Der jetzige Golden Retriever entwickelte sich über 20 Jahre und wurde vor allem als Gebrauchshund bei der Jagd eingesetzt, mit den primären Aufgaben des Aufspürens und Apportierens von geschossenem Wild. Im Jahr 1903 wurde die Rasse endgültig vom britischen Kennel-Club als Rasse anerkannt.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Das Ziel der Züchtung des Golden Retrievers war es einen Jagdbegleiter zu schaffen, der in der Gemeinschaft mit anderen Hunden eingesetzt werden sollte – dies ist der Grund für die generelle Verträglichkeit mit Artgenossen und sein insgesamt sanftes, auf Harmonie bedachtes Wesen.

Die von Natur aus gegebene Belastbarkeit und Agilität begründen den arteigenen Bewegungsdrang, welcher auch bei der Haltung befriedigt werden sollte. An sich aber ist der Golden Retriever, mit einer einfühlsamen und kompetenten Erziehung, ein ausgeglichener und friedvoller Begleiter und sehr gut geeignet für das Familienleben.

Die Familientauglichkeit wird bestärkt, durch den natürlichen Drang dem Rudelführer des Hundes zu gefallen und zeigt sich durch einen hohen Aufmerksamkeitsgrad und durch eine gewisse Leichtführigkeit aus – was nicht gleichzusetzen ist mit Unterwürfigkeit. Der Golden Retriever hat durchaus Temperament und ist bis ins Hohe Alter verspielt aber zugleich anpassungsfähig und rudelbewusst.

Auch gegenüber Kindern jeglichen Alters ist das fröhliche und ausgeglichene Wesen des Retrievers optimal. Mit voller Integrität in der Familie und Beachten der Bedürfnisse des Hundes fügt die Rasse sich problemlos in dem ihm zugewiesenen Platz innerhalb eines Menschenrudels ein.

Felltyp, Farben und Pflege

Das Haarkleid des Golden Retrievers ist entweder seidig glatt oder wellig mit guter Befederung und einer Wasser abstoßenden Unterwolle, welches sich sehr geschmeidig und fein anfühlt.

Trotz des langen Fells ist die Haarpflege des Golden Retrievers relativ einfach. Einer Verfilzung der Haare beugt man einfach durch regelmäßiges Bürsten vor – dabei sollte man direkt beim Bürsten auf Zecken, Flöhe oder andere Hautreizungen achten.

Farblich vertreten ist jede Schattierung von Gold oder cremefarben mit hin und wieder wenigen weißen Haaren im Brustbereich.

Ernährung

In Folge seiner allzwecklichen Veranlagungen ist handelsübliches Futter mit standardisierter Zusammensetzung daher weniger geeignet und kann durch Fehlversorgungen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Generell sollte bei jedem Hund und bei jeder Rasse auf die individuellen Eigenschaften eingegangen werden mit Bezug auf Aktivität, Größe, Gewicht und Alter.

Eine Absprache über die Ernährung jedes Hundes mit den Tierarzt ist immer sinnvoll.