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Groenendael / Belgischer Schäferhund

  • Große Hunderassen
  • Familienhunde
  • Begleithunde
  • Hütehunde
  • Große : 56 bis 66 cm

  • Gewicht : 20 bis 30 kg

  • Alter : 13 bis 14 Jahre

Der Groenendael ist eine Variation Belgischer Schäferhunde und zählt zu den mittelgroßen bis großen Hunderasse. Bei einer Widerristhöhe von 56 bis 66 cm, bringt er ein sportliches Gewicht von 20 bis 30 kg auf die Waage. Die Tiere haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 13 bis 14 Jahren.

Erscheinungsbild

Der Belgische Schäferhund ist ein mediolinealer Hund, harmonisch proportioniert und kombiniert Eleganz und Kraft mit trockenen, starken Muskeln, die zu einem quadratischen, rustikalen Körper passen, der an das Leben im Freien gewöhnt ist und den häufigen klimatischen Schwankungen des belgischen Klimas standhält. Der belgische Schäferhund soll durch die Harmonie seiner Form und die hohe Kopfhaltung den Eindruck jener eleganten Kraft erwecken, die zum Erbe der ausgewählten Vertreter einer Arbeiterrasse geworden ist. Der sportliche Körper transportiert einen hoch getragenen, langen und geradlinigen Kopf, welcher nahezu gemeißelt wirkt. Schädel und Schnauze sind etwa gleichlang. Zum aufgeweckten Ausdruck des Hundes steuern die aufrecht, nach vorne gerichteten, dreieckigen Ohren bei.

Herkunft und Ursprung

In Belgien gab es Ende des 19. Jahrhunderts sehr viele Hütehunde, deren Typ unterschiedlich war und deren Mäntel sich extrem unterschieden. Um diesen Sachverhalt zu rationalisieren, bildeten einige begeisterte Hundezüchter eine Gruppe und ließen sich von Prof. A. Reul vom Cureghem Veterinary beraten, welchen man als den wahren Pionier und Begründer der Rasse betrachten muss. Die Rasse wurde offiziell zwischen 1891 und 1897 geboren. Am 29. September 1891 wurde der Belgische Schäferhundeklub (Club du Chien de Berger Belge) in Brüssel gegründet und im selben Jahr, am 15. November in Cureghem, organisierte Professor A. Reul ein Treffen von 117 Hunden, bei dem er eine Rückkehr und eine Wiederholung durchführte, und wähle die besten Exemplare. In den folgenden Jahren begannen sie mit einem echten Selektionsprogramm, bei dem einige wenige Deckrüden eng miteinander verwachsen waren. Bereits am 3. April 1892 hatte der Belgische Schäferhundeklub einen ersten detaillierten Rassenstandard erstellt. Eine einzige Rasse mit drei Fellvarianten war erlaubt. Wie zu der Zeit gesagt wurde, gehörte der belgische Schäferhund nur normalen Menschen und daher fehlte der Rasse immer noch der Status.

Infolgedessen wurden die ersten belgischen Schäferhunde erst 1901 im Zuchtbuch der Royal Saint-Hubert Society registriert (L.O.S.H.). In den folgenden Jahren begannen die Hauptakteure der belgischen Schäferhund-Enthusiasten, großartig zusammenzuarbeiten, um letztendlich den Typ zu vereinheitlichen. Es kann gesagt werden, dass bis 1910 der Typ und das Temperament des belgischen Schäfers festgestellt wurden. Während der Geschichte des belgischen Schäfers hatte die Frage nach unterschiedlichen, aber akzeptablen Sorten und Farben zu vielen heftigen Auseinandersetzungen geführt. Auf der anderen Seite hat alles, was Morphologie, Temperament und Eignung für die Arbeit betrifft, nie Uneinigkeiten hervorgerufen.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Der Belgische Schäferhund ist ein wachsamer und aktiver Hund, der vor Energie strotzt und immer bereit ist aktiv zu werden. Neben seiner angeborenen Fähigkeit Herden zu bewachen, besitzt es auch die hoch geschätzten Eigenschaften des Wachhundes des Eigentums. Ohne zu zögern ist er der hartnäckige und scharfe Beschützer seiner Familie oder seines Besitzers. Es vereint alle Eigenschaften, die ein Schäfer-, Wach-, Verteidigungs- und Diensthund benötigt.
Sein lebhaftes, wachsames Temperament und sein selbstbewusstes Wesen, das keine Angst oder Aggressivität zeigt, sollten in seiner Körperhaltung und dem stolzen, aufmerksamen Ausdruck in seinen funkelnden Augen offensichtlich sein. Bei der Haltung eines Belgischen Schäferhunds sollte man auf sehr viel Zuneigung mittels sinnvoller und Kopf fördernder Beschäftigung achten. Außerdem braucht er viel Auslauf, was entweder einen großen Garten oder ausreichend Möglichkeiten für den Freilauf in der Umgebung voraussetzt.

Felltyp, Farben und Pflege

Das Fell des Groenendaels ist mittellang und trotz des eher feinen Erscheinungsbild relativ pflegeleicht. Regelmäßiges Kämmen und Bürsten genügt um es glatt und gepflegt zu halten. Der Groenendael ist ausschließlich schwarz.

Ernährung

Aktive und lebhafte Hunde, wie diese belgische Schäferhundrasse, bedürfen einer ausgewogenen, fettarmen aber dennoch nahrhaften Ernährung. Die Kriterien des Alters, der Größe, des Gewichts und des generellen Aktivitätsgrades des Tieres spielen ebenfalls eine große Rolle.

Bei Unsicherheiten empfiehlt sich es, den ansässigen Tierarzt mit einzubeziehen, um einen optimalen Ernährungsplan zusammenzustellen und um so signifikant zur Gesundheit des Hundes beizutragen.