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Labrador Retriever

  • Mittelgroße Hunderassen
  • Familienhunde
  • Begleithunde
  • Große : 54 bis 57 cm

  • Gewicht : 30 bis 45 kg

  • Alter : 12 bis 15 Jahre

Der Labrador ist gehört mit 54 bis  56 cm, bei Hündinnen, und mit 56 bis 57 cm, bei den Rüden, zu den mittelgroßen Hunderassen. Für seine Größe ist der Hund der stämmig und kann ein Gewicht von 30 bis 45 kg erreichen. Mit einem durchschnittlichen maximal Alter von 15 Jahren hat man mit einem Labrador einen langlebigen Begleiter und besten Freund – solange man mit ihm liebevoll umgeht und ausgewogen ernährt, mehr hierzu können Sie dem Punkt „Ernährung“ entnehmen.

Körperbau

Den Labrador Retriever zeichnen ein kräftiger, teilweise fast schon dicklich wirkender Körper, ein sehr breiter aber dennoch gut proportionierter Kopf und seine einzigartige Rute. Die Einzigartigkeit der Rute ergibt sich aus der ‚otterähnlichen‘ Form und wird oftmals auch als ‚Otterschwanz‘ bezeichnet.

Insgesamt hat der Labrador ein imposantes und kraftvolles Erscheinungsbild.

Die Brust und der Rippenkorb weisen eine tiefe und gute Wölbung, sowie eine breite und kräftige Lende auf. Die Partie des Übergangs von Nasenwurzel zur Schädelkalotte, auch genannt Stop, ist sehr prägnant.

Der breite, nahezu quadratische Kopf des Labradors ist bestückt mit breiten, ausgeformten Nasenlöchern, einer kraftvollen Schnauze und einem kräftigen Kiefer – ein Scherengebiss – mit sehr robusten bzw. widerstandsfähigen Zähnen. Hierzu kommen noch die weder großen, noch schweren Ohren, welche relativ weit hinten am Kopf angesiedelt sind und eng am Kopf anliegen.

Herkunft und Ursprung

Widersprüchlich zum Namen kommt die Rasse nicht aus Labrador, eine Kleinstadt einer kanadischen Provinz, sondern aus Neufundland der Atlantik Insel in Neufundland. Aufgrund der Kolonialisierung Kanadas durch England zählt der Retriever zu den englischen Hunderasse, obwohl er nicht von dort stammt.

Den Weg nach England hat die Rasse, welche eng verwandt mit Neufundländern ist, auf Fischerbooten hinter sich gelegt. Dort begann die Entwicklung zum Labrador Retriever, wie wir ihn heute kennen, mit dem Ziel einen Jagdhund zu schaffen. Die Beliebtheit des Hundes als Apportierhund im Gelände oder im eisigen Wasser basiert auf der Stärke und Zähigkeit in Kombination mit einem ausgezeichneten Geruchssinn.

Heutzutage wird der Labrador Retriever fast ausschließlich sich als Familienhund angelegt.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Die wesentlichen Charaktermerkmale des Labradors sind seine Ausdauer, Geduld, Arbeitswilligkeit und Neugier. Das ausgeglichene Gemüt der Rasse beruht unter anderem auf dem langen und ursprünglichen Einsatz als Jagdhund, bei dem er hervorragende Dienste durch seine Liebe zum Apportieren leistete. Somit passend ist der Zusatz ‚Retriever‘ in der Bezeichnung der Rasse – denn was viele nicht wissen stammt das Wort von ‚to retrieve‘, englisch für ‚apportieren‘.

Wichtig für die Gesundheit der im Grunde sehr ruhigen Rasse ist, neben viel Bewegung, eine sinnvolle Beschäftigung, die den Hund ausfüllt. Mit dem großen Willen seinen Besitzern zu gefallen, trägt der Labrador eine weitere Eigenschaft, die zu seiner Beliebtheit dazu steuern – er reagiert sehr schnell, ist überaus lernwillig und leicht zu führen.

Im Sommer brauchen die Hunde viel Schatten, wo sie ihre Zeit am liebsten mit Herumliegen verbringen. Dennoch brauchen sie jeden Tag reichlich Auslauf aber im Welpenalter vor allem viel Spielzeit. Als Welpe benötigt der Labrador durch seine Neugier viel Aufmerksamkeit. Mit Freude wird auf allen möglichen Gegenständen herum gebissen, deswegen sollte man immer darauf achten, was in der Reichweite des Hundes liegt.

Am wohlsten fühlt der Retriever sich in Gesellschaft und liebt es Aufmerksamkeit zu bekommen. Deswegen eignet er sich perfekt als Familienhund und wird sich gerne auch als solcher zugelegt. Aber auch für einzelne Personen ist der Labrador ein liebevoller und dankbarer bester Freund.

Beim Zulegen dieser Rasse sollte man auf jeden Fall auf Erkrankungen wie Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie, sowie Osteochondrose im Stammbaum achten.

Felltyp, Farben und Pflege

Zum im Umgang einfachen Gemüts kommt eine ebenso einfache Fellpflege. Das kurze, dichte und glatte Haar kann mit geringem Aufwand sauber und glänzend gehalten werden. Pro Woche einmal bürsten genügt vollkommen. Dank der Eigenschaften des Fells wird auch recht wenig Dreck ins Haus gebracht.

Reinrassige Labradore sind komplett einfarbig und decken folgendes Farbspektrum ab:

  • Schwarz
  • Gelb
  • Schokobraun

Ernährung

Beim Labrador Retriever ist es besonders wichtig auf eine ausgewogene Ernährung, sowie einen auf Größe, Gewicht und Aktivitätsgrad angepassten Nährstoffbedarf, zu achten. Der, so oder so, schon sehr kräftige Hund neigt zu Übergewicht und entwickelt bei der Falschen Ernährung schnell Krankheiten an den Gelenken.

Prinzipiell sollte man bei jeglichen Hunderassen die Individualität eines jeden Hundes berücksichtigen. Am besten ist es, die Ernährung des neuen Familienmitglieds mit einem Tierarzt zu besprechen.