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Malteser

  • Kleine Hunderassen
  • Stadthunde
  • Begleithunde
  • Familienhunde
  • Große : 20 bis 25 cm

  • Gewicht : 3 bis 4 kg

  • Alter : 12 bis 16 Jahre

Mit einer Schulterhöhe von circa 20 bis 25 cm gehört der Malteser eindeutig zu den kleinen Hunderassen. Auch sein Gewicht ist mit 3 bis 4 kg recht überschaubar. Allerdings kann diese Rasse mit viel Liebe und der richtigen Hingebung, anfangend bei 12 Jahren, bis zu sage und schreibe 16 Jahre alt werden.

Erscheinungsbild

Insgesamt wirkt der Malteser in seinem Erscheinungsbild sehr elegant und trägt seinen Kopf stolz und vornehm. Der kleine, längliche Körper ist mit einem sehr langen, weißen Haarmantel bedeckt und übertrifft in der Rumpflänge circa ein Drittel die Widerristhöhe. Weitere Proportionen des Maltesers: Etwa 6/11 der Widerristhöhe macht der Kopf aus. Der Brustumfang steht in einem Verhältnis von über 2/3 zur Widerristhöhe. Der Fang ca. 4/11 der Kopflänge und von der Höhe circa 20% kürzer als in der Länge. Die Rute entspricht circa 60% der Widerristhöhe.

Der Brustkorb des Maltesers ist gut entwickelt, geräumig tief und reicht in etwa zum Ellbogen hinab ohne stark gewölbte Rippen. Hier ist die Brustbeinpartie recht lang. Die Linie des Hundes findet seinen Abschluss in der, in der Verlängerung der Kruppe angesetzten Rute, welche dick an der Wurzel ist, jedoch zur Spitze hin stark verjüngt. In der Form ist sie ein einziger, großer Bogen, wessen Endpunkt zwischen den Hüftknochen ist. Gelegentlich krümmt sich die Rute auch seitwärts zu einer der beiden Rumpfseiten.

Der Schädel der Rasse ist in der Regel eher breit und übertrifft ein wenig die gesamt Länge. Dieser wird getragen von einem Hals, welcher sich deutlich erkennbar vom Nacken absetzt. Die Halslänge ist etwas länger als die Hälfte der Widerristhöhe. Geschmückt ist der Schädel mit Augen, die einen lebhaften und aufmerksamen Ausdruck tragen. Im Gegensatz zum Rest des Hundes sind diese unerwartet groß und von der Lidöffnung nahezu kreisförmig. Die Augen liegen nach vorne fast auf gleicher Ebene. In der Erscheinung abgeschlossen wird der Kopf des Maltesers durch die nahezu dreieckigen Ohren, welche ungefähr in der Breite 1/3 der Länge sind. Hoch über dem Jochbogen angesetzt sind sie kaum abgehoben und werden hängend, an den Schädelseiten anliegend getragen.

Herkunft und Ursprung

Der Name der Rasse lässt auf den Ursprung, die Insel Malta schließen. Allerdings stammt das Wort Malteser vom Adjektiv ‚maltais‘ ab, welches wiederum von dem semitischen Wort ‚màlat‘ abgeleitet wird, was Zuflucht oder Hafen bedeutet. Die semitische Herkunft des Wortes findet sich in einer Vielzahl maritimer Ortsbezeichnungen wieder, zum Beispiel: Die Adriainsel Méléda, die sizilianische Stadt Melita aber auch die Insel Malta. Seine Vorfahren sind im zentralen Mittelmeer anzusiedeln, wo sie in Häfen und Küstenorten zur Mäuse-/ und Rattenbekämpfung eingesetzt wurden. Diese vermehrten sich oft reichlich in den Lagerhäusern der Häfen und in den Laderäumen der Schiffe. In dem von Aristoteles aufgesetzten Verzeichnis über in Europa bekannte Hunde, erwähnt er eine Rasse kleiner Hunde mit dem lateinischen Namen ‚canes malitenses‘. Auch im antiken Rom war dieser bekannt. Der lateinische Dichter ‚Strabon‘ besung ihn im ersten nachchristlichen Jahrhundert als Begleiter respektabler Frauen. Auch heute ist der ein Beliebtes Accessoire von wohlhabenden Frauen.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Im Grunde genommen ist der Charakter eines Maltesers lebhaft, zärtlich, entspannt und sehr intelligent. Er zeigt ein anschmiegsames, aber niemals ein träges bzw. passives Wesen. Seinen Besitzern gegenüber zeigt er viel Treue und baut eine enge Beziehung zu diesen auf, gegenüber Fremden ist der Malteser meist offen und nicht ablehnend.

Nach ausreichender Sozialisierung versteht er sich hervorragend mit anderen Artgenossen, Katzen oder Kleintieren. Besonders gern gesehen sind viel Zuwendung und ausgiebige Streicheleinheiten. Trotz ihrer geringen Größe, steht die Rasse keiner anderen nach. Ausgedehnte Spaziergänge, Spiele und andere Aktivitäten sind ein Muss für die Zufriedenheit dieses kleinen Begleiters. Auch setzt er gerne seinen gut ausgeprägten Geruchssinn ein, allerdings nicht des Jagdtriebs bedingt, sondern eher wegen deren Neugierde. Wird ein Malteser zu sehr verhätschelt und als ein Schoßhund reduziert, kann er allerdings aggressives oder störrisches Verhalten zeigen, aber nur aufgrund von mangelnder Auslastung bzw. Erziehung.

An sich fühlt der Malteser bei jeglichen Besitzern pudelwohl, Familien, Pärchen oder Einzelpersonen eignen sich gleichermaßen als der optimale Besitzer.

Felltyp, Farben und Pflege

Das Fell des Maltesers ist dicht, glänzend, schimmernd, schwer herabfallend und von seidiger Textur. Es ist auf dem ganzen Körper lang und bleibt in seiner ganzen Länge glatt, ohne Spuren von Locken oder Kräuselung aufzuweisen. Gelegentlich treten Wirbel und Büschel an den vorderen Gliedmaßen von Ellenbogen bis zur Pfote, sowie an den hinteren Gliedmaßen vom Knie bis zur Pfote, auf.

Der Malteser besitzt keine Unterwolle. Das Haar auf dem Kopf ist sehr lang, ebenso im Vorgesicht, das sich mit dem Barthaar vermischt und auf dem Schädel so lang, dass es sich mit dem Haar der Ohren vermischt.

Die Fellfarbe des Maltesers beschränkt sich auf reines Weiß, gelegentlich tritt eine helle Elfenbeintönung auf.

Ernährung

Wie jeden andere Hunderasse auch, hat der Malteser einen individuellen Nährstoffbedarf, welcher sind von Hund zu Hund unterscheidet. Neben den rassetypischen Eigenschaften, sollten vor allem die Kriterien des Alters, des Gewichts, der Größe sowie des Aktivitätsgrades des Hundes eine Rolle spielen. Weitere Faktoren bei der Zusammenstellung des Futters können Allergien und Krankheiten darstellen.

Wir empfehlen prinzipiell punkto Ernährung, den Rat eines Tierarztes hinzuzuziehen. Dieser hilft Ihnen das optimale Futter für Ihr Tier zusammenzustellen und somit zur Gesundheit des Hundes signifikant beizutragen.