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Mastiff

  • Große Hunderassen
  • Familienhunde
  • Begleithunde
  • Jagdhunde
  • Große : 70 bis 91 cm

  • Gewicht : 77 bis 100 kg

  • Alter : 6 bis 12 Jahre

Der Mastiff bringt bemerkenswert viel Masse mit sich und zudem ein echter Riese. Ein Exemplar der Rasse hat es als schwerster Hund der Welt, sogar ins Guiness Buch der Rekorde gepackt. Die Rüden sind im Vergleich prinzipiell etwas größer als Weibchen. Ein voll ausgewachsener Mastiff reicht mit 70 bis 91 cm Schulterhöhe ungefähr bis zur Taille einer durchschnittlich großen Person und kann ein Gewicht von sagenhaften 77 bis 100 kg erreichen.

Körperbau

Der Mastiff weißt ein dominantes, fast schon einschüchterndes Erscheinungsbild auf. Sein Körper ist breit, tiefliegend und sehr massiv. Auf den, im Vergleich zur Schulterhöhe längeren, Körper verteilen sich gut definierte Muskeln und wird von weit auseinandergestellten, geraden Läufen. Die Brust des Hundes füllt den Lücke zwischen Vorder-/ und Hinterläufe nahezu komplett aus.

Eine breite Stirn, der quadratisch wirkende Schädel, sowie die leicht hängenden Lefzen sind signifikant für die Erscheinung des Mastiffs. Der charakteristische Gesichtsausdruck besteht, wenn der Hund von Entspannung zeugt und die Stirn fast eben erscheint. Ist der Hund aufgeregt legt sich die Stirn hingegen in Falten. Das Profil der Kopfpartie runden weit voneinander angesetzte, leicht abgerundete und hängende Ohren.

Herkunft und Ursprung

Die Chronik des Mastiffs beginnt bereits mit den Anfängen der ersten geschichtlichen, durch Menschen erstellten Aufzeichnungen vor tausenden von Jahren. Vermutlich gehen die Wurzeln der Rasse sogar über diese Grenzen hinaus. Der Hund hat diverse Aufgaben für den Mensch erledigt, fand seinen Einsatz aber in erster Linie als Beschützer und Wachhund von Personen und deren Eigentums und Besitze. Heutzutage geben Mastiffs einen tollen Begleit-/ und Familienhund.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Das Wesen des Mastiffs ist von Natur aus liebenswert, freundlich und sehr loyal. Auch Kindern gegenüber zeigen sie ein liebevolles Auftreten, insofern man den Hund richtig vertraut gemacht hat. Dennoch sollte der Kontakt mit Kindern immer unter Aufsicht erfolgen.

Bei der Rasse handelt es sich um einen sehr empfindsamen Charakter, der viel Zuwendung, Lob und Bestätigung genießt. Aufgrund des ausgeprägten Willens den Besitzern zu gefallen, würden diese Hunde am liebsten rund um die Uhr an der Seite ihres Herrchens oder Frauchens verbringen.

Im Gegensatz zu fast allen anderen Hunderassen, ist ein Mastiff ein eher fauler Geselle, welcher anstatt viel Bewegung und ausgedehnten Spaziergängen, gemütliches Herumliegen bevorzugt und reagiert in Sache körperlicher Betätigung manchmal etwas trotzig. Die Zufriedenheit des Hundes kann bereits mit einem, halbstündigen Spaziergang pro Tag sicher gestellt werden. Hier zu beachten ist, dass Mastiffs Hitze nicht wirklich gut vertragen daher sollte man in Sommermonate die Spaziergänge morgens oder abends, wenn es noch kühler ist, tätigen.

Diese Eigenschaft lässt den Hund, trotz der enormen Größe, auch in Wohnungen bzw. Städten gut zurecht kommen. Allerdings sollte man einen von der Größe passenden Platz für den Mastiff zur Verfügung stellen.

Felltyp, Farben und Pflege

Das Fell des Mastiffs gibt es in drei üblichen Farbvarianten:

  • Falbfarben
  • Apricot
  • Gestromt

Die Partien der Nase, der Ohren und des Fangs weisen oft dunkle Färbungen auf und bilden damit die sogenannte Maske. Ebenso sind weiße Abzeichnungen an Brust, Körper und Füßen möglich.

Die Pflege des Fells ist mit geringem Aufwand erledigt. Das kurze, dichte und eng anliegende Fell benötigt lediglich wöchentlich einmaliges Bürsten um ein gepflegtes Aussehen zu behalten.

Ernährung

Basierend auf dem enormen Körperbau und der enormen Größe ist es logisch, dass dieser Hund einiges an Futter aufnimmt. Wie bei ganz kleinen Hunderassen, ist auch bei solch riesigen Artgenossen eine Überfütterung besonders problematisch und führt schnell zu Erkrankungen der Gelenke und teilweise auch der Organe. Letztendlich sollte die Zusammenstellung des Futters zusätzlich den Kriterien des Gewichts, der Größe, des Alters und des Aktivitätsgrades unterliegen.

In Sachen Ernährung empfehlen wir immer den Rat eines Tierarztes hinzuzuziehen, damit ausschließlich, auf den Nährstoffbedarf angepassten Futtermittel verwendet werden.