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Pudel

  • Große Hunderassen
  • Begleithunde
  • Familienhunde
  • Sporthunde
  • Stadthunde
  • Große : 28 bis 60 cm

  • Gewicht : 2 bis 28 kg

  • Alter : bis zu 16 Jahre

Der Pudel wird in vier, sich nur in der Größe und Gewicht unterscheidenden, Variationen gezüchtet:

  • Der Großpudel erreicht eine Größe von 45 bis 60 cm, auf die sich 18 bis 28 kg verteilen
  • Kleinpudel werden im Schnitt 35 bis 45 cm groß mit einem Gewicht von 7 bis 17 kg
  • Zwergpudel wachsen auf 28 bis 35 cm und bringen ein Gewicht von 3 bis 6 kg mit sich
  • Der Toypudel, als kleinste Züchtung, kommt gerade mal auf 24 bis 28 cm und wiegt leichte 2 bis 3 kg

Körperbau

Abgesehen von Größe und Gewicht unterscheiden sich die verschiedenen Züchtungen des Pudels körperlich nicht.

Ein Alleinstellungsmerkmale, welches vielen Besitzern vermutlich unbekannt ist, ist dass die Schulterhöhe circa 10% niedriger als der Körper lang ist. Der Pudel ist trotz seines grazilen Erscheinungsbild ein durchaus muskulöser Hund, vor allem am Hals und den Schultern. Von vorne anfangend, weißt er einen, im Verhältnis stimmigen, ovalen und wohlgeformten Kopf auf. Die Augen der Rasse ähneln der Form einer Mandel, welche farblich von schwarz bis dunkelbraun variieren können. Auch markant sind die langen abgerundeten, seitlich herabhängenden Ohren. Den Abschluss des Körpers bildet eine in Relation recht kurze, hoch stehende Rute.

Herkunft und Ursprung

Die Vorfahren des Pudels waren südeuropäische Wasserhunde, welche im Zeitraum des 16. bis 18. Jahrhunderts in weiten Teilen Europas als Arbeits-/ und Jagdhunde eingesetzt wurden. Dies belegen viele historische Zeugnisse aus verschiedenen europäischen Ländern, wie Deutschland, Italien, Frankreich und England. Auf Bildern fast ausschließlich zu sehen mit der sogenannten ‚Löwenschur‘, bei der Hinterläufe, bis auf ein Band um die Pfoten und ein ‚Troddel‘ am Schwanz, rasiert sind.

Bei der Entstehung der Rassenbezeichnung gibt es verschiedene Versionen – das Wort Pudel soll…

  • …vom altdeutschen Wort puddeln abgeleitet sein, was ‚im Wasser plantschen‘ bedeutet.
  • …sich vom Wort Pfuhl oder Pfütze ableiten.

Neben der Beliebtheit als Jagd-/ und Arbeitshund wurde auch der Adel auf die Rasse aufmerksam, wo er als Mode-/ und Salonhund gehalten wurde.

Heute gilt Frankreich als Ursprungsland des Pudels, wo die Zucht seit Ende des 19. Jahrhunderts betrieben wird.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Auch hier gibt es keine nennenswerten Unterschiede bei der verschiedenen Züchtungen des Pudels. Den Charakter der Rasse prägen vor allem eine hohe Intelligenz und Lebhaftigkeit. Wie intelligent ein Pudel ist zeigt die Fähigkeit jede Stimmungsschwankung seines Besitzers zu erkennen.

Pudel sind sehr aufnahmefähig und lernwillig, hinzu kommt eine sehr gute Anpassungsfähigkeit. Zugleich haben sie aber auch ein sehr empfindsames Wesen, welches Zärtlichkeit im Umgang begrüßt. Sie brauchen viel Beschäftigung und möchten gefördert werden – als Dank wird man mit Treue und einem Begleiter, der am liebsten immer an der Seite seiner Besitzer ist, belohnt. Auslauf brauchen Pudel nicht mehr als andere Hunderassen wobei Begegnungen mit anderen Artgenossen meist unproblematisch sind.

Heutzutage wird die Rasse oft als Familienhund gehalten, findet aber auch bei Agility-Sports seinen Einsatz. Die kleinen Züchtungen hingegen eignen sich auch optimal als Stadthund, da man sie problemlos überall hin mitnehmen kann und sie in kleinen Wohnungen gut zurecht kommen.

Felltyp, Farben und Pflege

Das Unterkleid und obere Haarkleid des Fells beim Pudel weißen die gleiche Qualität auf. Durch die vielen kleinen Locken ähnelt das Aussehen des Fells stark Schafswolle.

Bei der Pflege zu beachten ist, dass diese Rasse kein Fell verliert aber dafür regelmäßig geschoren werden muss. Dank dieser Eigenschaft ist der Pudel sogar für Allergiker geeignet, nur die Pflege sollte man als solcher von einem Hundesalon durchführen lassen.  Außerdem sollte man bei der Haltung darauf achten, dass das Fell Gefahr läuft zu verfilzen.

Auch wenn das Haarkleid einer umfassenden Pflege bedarf, bringt es für Besitzer viele Vorteile mit sich. Der Pudel verliert kein Fell, somit bleiben Möbelstücke, Teppiche und Co frei von Haaren und geruchsfrei.

Wie die Anzahl der verschiedenen Züchtungen, tritt das Fell ebenso in vielen Variationen auf:

  • Schwarz
  • ‚Sable‘
  • Braun
  • Weiß
  • Schwarz-Weiß
  • Silber
  • Apricot
  • Blau
  • Rot
  • Creme
  • Grau

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit viel Bewegung ist ein muss. Wie fast ausschließlich bei allen Hunderassen, können bei der falschen Nährstoffzufuhr gesundheitliche Probleme entstehen. Typische Unverträglichkeiten hat der Pudel keine.

Im Allgemeinen empfehlen wir den Ernährungsplan des Hundes immer mit einem Tierarzt zu besprechen. Dieser kann Sie im Regelfall optimal beraten und anhand des Nährstoffbedarfs das richtige Futter mit Ihnen finden.