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Shar Pei

  • Mittelgroße Hunderassen
  • Begleithunde
  • Wach-/ Schutzhunde
  • Große : 44 bis 51 cm

  • Gewicht : 18 bis 25 kg

  • Alter : 11 bis 12 Jahre

Die Rasse des Shar Peis birgt viele Mythen und Legenden – Jahrtausend alte Überlieferungen weisen bereits ähnliche Merkmale auf, wie die heutigen Tiere. Die Rasse wie sie heute ist, hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 11 bis 12 Jahren. Weibliche Exemplare des Tieres können in dieser Zeitspanne eine Größe von 44 cm erreichen und dabei ein Gewicht von bis zu 18 kg auf die Waage bringen. Rüden werden circa 51 cm groß und bis zu 25 kg schwer. Damit gehört der Shar Pei zu den Mittelgroßen Hunden.

Erscheinungsbild

Markant für das Erscheinungsbild des Shar Peis sind die deutlich sichtbaren Falten beziehungsweise Hautlappen, welche vermehrt an Kopf, Widerrist und Schwanzansatz auftreten. Zudem auffällig sind die Zunge, das Zahnfleisch und der Gaumen, die blau bis blauschwarz gefärbt sind. Der Shar Pei ist ein mittelgroßer, kompakter Hund mit einem insgesamt quadratisch wirkenden Erscheinung, welcher ein lebhaftes Wesen in sich birgt. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper recht groß und der Form her flach, breit und erhält durch die dunklen, mandelförmigen Augen einen missmutigen Ausdruck. Abgeschlossen im Erscheinungsbild wird der Kopf durch die sehr kleinen, dreieckigen Ohren mit einer leichten Abrundung zur Spitze hin und einer leichten Ausrichtung zu den Augen. Die Rute des Shar Peis ist über den Rücke oder zur Körperseite hin eng gerollt.

Herkunft und Ursprung

Die Rasse des Shar Peis soll schon seit mehr als 2.000 Jahren existieren und bereits in der Han-Dynastie Chinas bekannt gewesen sein. Tatsächlich weisen alte Grabfiguren ein Tier mit gewissen Ähnlichkeiten auf, allerdings deutlich größer dargestellt. Die Theorie lautet, die Rasse habe ihren Ursprung in Tibet bzw. im nördlichen Teil Chinas. Trotzdem gibt es auch vereinzelt Theorien über einen Ursprung der südlichen Provinzen Chinas. Dort sollen sie von der Landbevölkerung zum Hüten von Viehherden und als Schutz gegen wilde Tiere dienen, um den Lebensunterhalt der Familien zu sichern.

Sogar einen Eintrag im Guiness Book of World Records konnte der Shar Pei im Jahr 1978 verbuchen und zwar als seltenster Hund der Welt!

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

In der menschlichen Beziehung spiegelt der Shar Pei das Verhalten des Besitzers, das heißt sie sind freundlich und friedlich solange es seine Menschen auch zu ihm sind. Obwohl er ursprünglich der typische Einmannhund war, fühlt er sich in seiner Familie am wohlsten. Im Familienleben zeigt er sich als wachsamer Hund und ist stehts reserviert und zurückhaltend in Begegnungen mit Fremden.

Die Erziehung des Shar Peis bedarf keiner harten Hand. Sanfte, aber dennoch konsequente Erziehung bringen das gewünschte Ziel und das Tier fügt sich problemlos den Kommandos des Besitzers.

Während das Zusammenleben mit anderen Haustieren in der Regel ohne besondere Zwischenfälle möglich ist, von Vorteil wäre natürlich die Tiere sind von klein auf aneinander gewöhnt, zeigt er sich gegenüber anderen Artgenossen eher dominant und kann durchaus auch aggressiv werden – vor allem bei Hunden des gleichen Geschlechts.

Felltyp, Farben und Pflege

Die typischen Eigenschaften des Fells dieser Rasse ist die Kürze, sowie die raue, borstige Textur. Die Haare sind gerade und abstehend, so mal die Hunde keine Unterwolle tragen.

Die länge des Fells beträgt circa 1 bis 2,5 cm und ist relativ pflegeleicht. Einmal pro Woche bürsten genügt, dennoch sollte man den Hund regelmäßig mit einem feuchten Schwamm abreiben, da es sonst leicht zu Entzündungen oder zu Ungezieferbefall kommen kann.

Das Farbspektrum des Shar Peis beinhaltet jegliche einheitlichen Farben, außer weiß – Rute und Hinterseite der Schenkel sind häufiger etwas heller gefärbt.

Ernährung

Leider bringt der Shar Pei, vermutlich genetisch bedingt, rassetypische Krankheiten mit sich, wie die Hauterkrankung ‚Idiopathische Muzinose‘ und ist anfällig an den Gelenken. Ist der Hund allerdings auf Erbkrankheiten getestet worden und frei von solchen, steht einem langem und gesundem Leben des Hundes nichts im Wege. Generell sollte man, wie bei jedem anderen Hund auch, qualitativ hochwertige und ausgewogene Nahrung dem Tier geben. Hier spielen immer die Kriterien der Größe, des Gewichts, des Alters und des Aktivitätsgrades eine Rolle.

Wir empfehlen grundsätzlich bei der Ernährung eines Tieres, sich den Rat eines veterinär Mediziners hinzuzuziehen, um den optimalen Nährstoffgehalt des Futters sicherzustellen.