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Sibirischer Husky

  • Mittelgroße Hunderassen
  • Familienhunde
  • Begleithunde
  • Sporthunde
  • Große : 50 bis 60 cm

  • Gewicht : 15 bis 28 kg

  • Alter : bis zu 12 Jahre

Der aus Sibirien stammende Husky wird als mittelgroße Hunderasse eingeordnet. Rüden kratzen mit einer durchschnittlichen Größe von 60 cm an der Grenze, um zu den großen Hunderassen zu zählen. In der Regel erreichen sie ein Gewicht von ungefähr 28 kg. Weibliche Huskys können bis zu 50 cm groß werden und bringen dabei ein Gewicht von circa 15 kg mit sich. Die angenommene Lebensdauer der Hunde liegt bei bis zu 12 Jahren.

Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild der Rasse prägen vor allem seine Leichtfüßigkeit und Schnelligkeit, sowie die frei und elegant wirkende Ausstrahlung in der Bewegung. Der Körper des sibirischen Huskys wird meist mit mäßig kompakt beschrieben und ist sehr dicht behaart. Der Rumpf weist einen geraden und kräftigen Rücken, sowie einer ebenso kräftigen und tiefen Brust. Seinen Abschluss findet der Rücken in einer überaus behaarten Rute, welche die Form einer Fuchslunte besitzt. Dieser wird in einem eleganten, sichelförmigen Bogen über dem Rücken getragen. Im Gesamten machen die Proportionen des Körpers einen Ausdruck eines ausgewogenen Verhältnisses von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Zum charakteristischen Aussehen hinzu kommen die aufrecht stehenden, ihn aufmerksam wirken lassenden Ohren.

Bei Huskys ist auch ein Unterschied des Aussehens zwischen Rüden und Hündinnen wahrzunehmen. Rüden können deutlich maskulin wirken, während Hündinnen ebenso feminin erscheinen können.

Herkunft und Ursprung

Diese Husky Rasse wurde bereits vor rund 2000 Jahren in Sibirien als Zug-/ und Arbeitstier eingesetzt. Durch die Isolation der Nomadenstämme, welche den sibirischen Husky einsetzten, blieb die Zucht der Rasse über seinen sehr langen Zeitraum hinweg blutsrein. Erst zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde ein russischer Pelzhändler auf die flauschigen aber anpassungsfähigen Hunde aufmerksam und fanden so folglich den Weg nach Alaska.

Dort wurden die Huskys schnell im Hundeschlittenrennsport populär und wurden dort auch viel als Arbeitstier eingesetzt.

Trotz der signifikanten Charaktereigenschaft, der äußerlichen Erscheinung und der jahrhundertelangen Reinzucht, wurde die Rasse erst um 1930 vorerst in den USA und anschließend um 1966 auch in Europa anerkannt.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Markant am Charakter ist die Wachsamkeit in Verbindung mit einer extrovertierten und tölpelhaften Art. Huskys sind unvergleichlich unabhängig und weisen einen starken Charakter auf, welcher wohl möglich auf seinem Arbeitserbe beruht. Trotz ihrer Neigung zum Eigensinn zeigen die Hunde einen deutlichen Wunsch ihrem Besitzer zu gefallen. Man sollte aber immer im Kopf behalten, dass jeder sibirische Husky sein eigenes Wesen, sowie seine eigene Persönlichkeit mit sich bringt.

Diese Eigenschaften unterscheiden die Rasse deutlich von klassischen Familien-/ und Begleithunden, dennoch hat das Tier einen stark ausgeprägten Rudelsinn welches viel Beschäftigung und Gesellschaft fordert. Eine enge Bindung zum Husky verdient sich sein Besitzer durch viel Aufmerksamkeit und artgerechter Haltung. Als Dank erweisen sie sich allerdings als sehr menschenfreundlich, unternehmenslustig und anhänglich. Priorität sollte man bei der Haltung auf den enormen Bewegungsdrang gesetzt werden, welcher täglichen, sehr ausgiebigen Auslauf verlangt. Meist kommt der Hund auch mit Fremden gut zurecht und passt sich in der Regel an neue Situationen gut und schnell an.

Wichtig: Verwöhnt man den Hund zu sehr und erzieht ihn unkonsequent, ist es möglich dass er ein rebellisches, ungestümes Wesen an den Tag legt!

Felltyp, Farben und Pflege

Das Fell wird im Rassenstandard als doppelt oder mittellang bezeichnet und zeugt von einem schönen, perlzartigem Aussehen. Die Unterwolle des Huskys ist weich, dicht und von genügender Länge. Die Haare des Deckhaars sind etwas länger, gerade und ein wenig anliegend. Bei Bürsten während des Fellwechsels ist das Fehlen der Unterwolle übrigens normal, also kein Grund zur Verwunderung falls man sich einen Hund dieser Rasse anlegen sollte. Insgesamt sollte man den Hund zwei bis drei mal pro Woche bürsten aber so erhält man das prächtige, glänzende Erscheinungsbild des Fells.

Vom Standard erlaubt sind jegliche Fellfaben von schwarz bis hin zu rein weiß erlaubt. Typisch ist eine von jedem Hund unterschiedliche und vielfältige Zeichnung am Kopf.

Ernährung

Junge sibirische Huskys bewegen sich viel und gerne, benötigen damit als eine höhere Energiezufuhr durch Futter als ältere Tiere. Neben des Aktivitätsgrades sollte man die Zusammenstellung der Ernährung den Kriterien der Größe, des Gewichts und des Alters vornehmen.

Wir empfehlen aber prinzipiell in punkto Ernährung sich den Rat eines Tierarztes einzuholen, um das optimale, auf den Hund angepasste Futter zu finden.