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Tibet-Spaniel

  • Kleine Hunderassen
  • Stadthunde
  • Begleithunde
  • Familienhunde
  • Große : bis zu 25,4 cm

  • Gewicht : 4 bis 7 kg

  • Alter : 13 bis 14 Jahre

Der heute nur noch als Schoßhund gehaltene Tibet-Spaniel gehört mit seiner überschaubaren Größe den kleinen Hunderassen an. Die Schulterhöhe erwachsener Tiere liegt bei etwa 25 bis 26 kg, auf die sich leichte 4 bis 7 kg verteilen. Die Lebenserwartung dieses Hundes liegt zwischen 13 und 14 Jahren.

Körperbau

Das im Gesamten ausgewogene Erscheinungsbild dieses Zwerges wirkt im Auftreten sehr wachsam.

Die Körperlänge ist etwas größer als die Höhe der Schultern bzw. des Wiederrists. Der Rücken des Tibet-Spaniels ist gerade, die Rippen gut gewölbt und die Rute hoch angesetzt, reich befedert mit den markanten Locken sowie während der Bewegung fröhlich wirkend, über dem Rücken eingerollt.

Im Verhältnis klein zum Körper ist der Schädel des Spaniels, was ihn nicht daran hindert eine stolze Haltung des Kopfes zu präsentieren. Seine Augen besitzen ein ausdrucksvolles Strahlen, sind von mittlerer Größe und oval geformt. In der Regel sind diese dunkelbraun, sind recht weit voneinander gebettet aber dennoch gerade nach vorne gerichtet. Ebenso sind die Ohren von mittlerer Größe und zusätzlich am Kopf hoch angesetzt und hängend.

Herkunft und Ursprung

Die geographische Herkunft des Tibet-Spaniels trägt er bereits im Namen, eine Bergregion in China mit der man den Glauben des Buddhismus direkt assoziiert. Schon früh fand diese sehr alte Rasse in buddhistischen Tempeln den Platz als Wachhund oder als direkte Gefährten der Mönche.

Nach Europa kam der Tibet-Spaniel recht im Vergleich zu anderen Rassen und hatte anfangs Schwierigkeiten sich hier zu etablieren. Im Jahr 1934 wurden folglich die ersten Rassestandards bestimmt und genossen ab dem Punkt auch die Widmung einiger Züchter.

Europa meinte es aus irgendeinem Grund nicht gut mit dem kleinen Gefährten, so waren die Bestände der Hunde nach dem Zweiten Weltkrieg und dessen Auswirkungen auf eine geringe Anzahl beschränkt. Man importierte anschließend neue Hunde aus Tibet, um die Zucht der Spaniel wieder aufzunehmen.

Wesen / Charakter & Hinweise zur Haltung

Das äußerst intelligente Wesen ist in seinem Auftreten generell fröhlich aber auch durchaus bestimmt und vor allem Fremden gegenüber vorerst zurückhaltend. Der Charakter des Tibet-Spaniels weißt immer eine Spur von Unabhängigkeit auf und ist stets wachsam. Dennoch ist er ein freundlicher und sehr treuer Hund, sowie sehr lebhaft und gegenüber seinen Besitzern auch überaus liebevoll.

Der unkomplizierte und anpassungsfähige Spaniel ist von robuster und zäher Natur und ist ein toller Familien-/ und Haushund. Außerdem eignet er sich durch seine Größe hervorragend für die Haltung in einer Wohnung und auch problemlos in Städten.

Felltyp, Farben und Pflege

Widersprüchlich zum unkomplizierten Charakter, ist die Fellpflege des Tibet-Spaniels recht pflegeintensiv und sollte im Rahmen von mehrmaligem Bürsten pro Woche von Statten gehen. Die Struktur des Haare ist seidig und liegt recht eng am Körper an zugleich sich am Nacken und den Schultern eine Mähne bildet.

Die Farben des Tibet-Spaniels:

  • Gold
  • Creme
  • Weiß
  • Biskuit
  • Gelb
  • Braun
  • Graubraun
  • Rot-zobel
  • Schwarz
  • Gescheckt
  • Dreifarbig

Ernährung

Wie bei jeglichen anderen, kleinen Artgenossen auch, sollte man beim Tibet-Spaniel eine Überfütterung und ein folgliches Übergewicht vermeiden, da es hier zügig zu Gelenkserkrankungen kommen kann. Aufgrund der Größe ist der generelle Futterbedarf recht gering.

Um eine optimale Ernährung eines jeden Hundes zu gewährleisten, empfehlen wir immer ausdrücklich die Beratung durch einen Tierarzt. Dieser hilft ihnen das Futter mit dem passenden Nährstoffgehalt zu finden.